Das Reallabor ist als Verbundprojekt konzipiert, bestehend aus drei Hochschulen mit insgesamt fünf Lehrstühlen. Als externe Partner werden Experten für partizipative Prozesse und digitale Methoden, Partner mit Erfahrungen in der Schullandschaft Deutschlands sowie Experten auf dem Gebiet multidisziplinärer, internationaler Diskurse mit einbezogen. Das Konzept des Reallabors STADT-RAUM-BILDUNG ermöglicht die Kooperation zwischen mehreren Kommunen in Baden-Württemberg.

Forschungsthema

Durch die Veränderung von der Industrie- zur Wissensgesellschaft zählt Bildung heute zum wichtigsten Produktionsfaktor unserer Volkswirtschaft. Unternehmen kämpfen vermehrt um qualifiziertes Personal. Bildungseinrichtungen sind wichtige Standortfaktoren für Städte und Gemeinden geworden. Nicht nur aus diesem Grund besteht ein starkes Interesse, die Ertüchtigung bestehender Bildungsbauten mit Aus- und Umbauten voranzubringen. Für den Ganztagesbetrieb von Schulen ist die stärkere Vernetzung mit Vereinen sowie sozialen und kulturellen Einrichtungen im Sinne einer lokalen Einbindung von großer Bedeutung. Insgesamt ergibt sich mit der Umsetzung des inklusiven Lernens sowie der Integration neuer Lehr- und Lernformen ein erhöhter Umbau- und Umgestaltungsbedarf in bestehenden Schulgebäuden.

Im Rahmen des Reallabors wird ein Ratgeber von und für alle Akteure des Schulumbauprozesses auf lokaler Ebene entwickelt. Es werden mehrere Kommunen unterschiedlicher Größe und Einwohnerzahl in die Forschung integriert. Untersucht werden die verschiedenen Schulbautypen und deren räumlicher Kontext nach pädagogischen, architektonischen und städtebaulichen Aspekten.

weitere Informationen auf: Reallabor STADT-RAUM-BILDUNG