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Internationale Grundschule
 
Schule ist nicht nur Ort des Lernens, sondern auch Ort der Begegnung. Neben dem Zuhause in der Familie wird sie zum wichtigsten Lebensort für Kinder und Jugendliche, an dem außer den nötigen Fähigkeiten auch soziale Kompetenz vermittelt wird. Seit dem Schock der ersten Pisastudie wird nicht nur das deutsche Bildungssystem, sondern vor allem auch die Stellung der Schule in der Gesellschaft diskutiert. Schularten und Unterrichtsformen stehen auf dem Prüfstand, aber auch die Lage und Größe von Schulbauten wird diskutiert. Der Trend geht weg von großen Schulkomplexen, die für Anonymität stehen und wenig Identifikationsmöglichkeiten bieten. Erinnerungen an die gute, alte Zwergschule werden wach... Bei der Lösung dieser Fragestellungen fällt neben Politikern, Pädagogen und Soziologen, den Architekten eine zentrale Rolle zu. 
 
Die diesjährige Entwurfsaufgabe des Drittsemesterprojekts greift diese Thematik auf. Anhand der Entwicklung eines kleinen, über-schaubaren Schulgebäudes soll untersucht werden, welche Potentiale einerseits in der räumlichen Ausformung eines Schulhauses liegen, andererseits soll geklärt werden welche konzeptionellen Möglichkeiten sich aus dem Kontext ergeben. Zwei verschiedene Baugrundstücke ermöglichen unterschiedliche Antworten:
 
Schule in der Siedlung | Schule in der Landschaft
 
Zur Wahl stehen ein ebenes Gelände inmitten einer Siedlung aus freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern,  bzw. ein idyllischer Landschaftraum in der Nähe des Universitätsgeländes Vaihingen, geprägt von Wald, Wiesen, Feldern und kleinem See. Der Auseinandersetzung mit einem geordneten, suburbanen Siedlungsgeflecht steht die Vertiefung landschaftlicher und topografischer Bezügen gegenüber.
ARBEITEN

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