Sciencepark Vogelherdhöhle

In den Höhlen des Landkreises Heidenheim und des Alb-Donau-Kreises wurden die ältesten bekannten Plastiken und Musikinstrumente Europas entdeckt. Sie zählen damit zu den bedeutendsten altsteinzeitlichen Fundorten in Europa. 
Die Gemeinde Niederstotzingen strebt im Verbund mit anderen Fundorten im Lonetal und mit der Unterstützung des Landes Baden-Württemberg an, dieses Alleinstellungsmerkmal museologisch herauszustellen. Vor diesem Hintergrund möchte die Gemeinde Niederstotzingen ihre Vogelherdhöhle in einem Science-Park mit Besucherzentrum der Öffentlichkeit zugänglich machen. Im Fokus stehen nicht nur die Vermittlung des archäologischen und kulturgeschichtlichen Stellenwertes, sondern auch die Anfänge der Besiedelung Europas. 
Der Entwurf wird als Kooperation des SI mit dem IRGE und der Gemeinde Niederstotzingen als studentischer Ideenwettbewerb durchgeführt. Die Kommune Niederstotzingen lobt ein Preisgeld in Höhe von 4000.- Euro aus. Die Arbeiten werden in einer Publikation veröffentlicht und sollen Grundlage für die reale Planung des Besucherzentrums werden. 
Begleitet wird der Entwurf mit Vorträgen zu den Themen Landschaftsplanung, Museumsbau und Ausstellungsgestaltung, sowie zur wissenschaftlichen Zielsetzung des Science-Parks vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen. Für diesen Entwurf wird von allen Teilnehmenden ein starkes ganzheitliches architektonisches Interesse und intensives Engagement erwartet.
ARBEITEN

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