SPIEL | GAME | JEU

„Es ist das Spiel und nur das Spiel, das den Menschen vollständig macht.“ F. Schiller 

Das Kulturphänomen "Spiel" ist älter als Sprache und Schrift und eines der wesentlichen  menschlichen Grundbedürfnisse. Es dient der Entspannung und Zerstreuung, fördert Phantasie, Kreativität, Konzentration und Teamfähigkeit. Die Grenzen wischen Alltag, Arbeit, Ernst und Spiel sind dabei oft fließend. Im Spiel erschaffen wir Gegenrealitäten zur realen Welt, nutzen wir Möglichkeiten der Simulation und Interaktion. Das Spiel bestimmt unser Leben auf vielen Ebenen und bekommt mit dem Siegeszug mobiler Technologien immer größere Bedeutung. In der heutigen Freizeit- und Eventgesellschaft erzielt die Spielebranche inzwischen Umsätze in Milliardenhöhe und überschwemmt den Markt mit immer neuen Spielkonzepten und das nicht nur im Bereich der Computerspiele.

Seit der Antike ist das Spiel Thema und Aufgabe der Architektur. Ausgehend von der Geschichte des Spiels, seiner soziokulturellen und kunsttheoretischen Bedeutung wird aus verschiedenen Perspektiven das Beziehungsgeflecht zwischen Spiel, Medien, Kunst und Architektur untersucht. Ein Überblick beispielhafter Typologien, sowie innovativer räumlicher Strategien die aus dem Phänomen des Spiels abgeleitet werden rundet die Untersuchung ab. 

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