Quartier 4.0 | Wettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft

Transformation des ehemaligen Güterbahnhof-Areals in Offenbach
 
Die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung von Herstellungs- und Dienstleistungsprozessen wird von der Wirtschaft mit dem Begriff Industrie 4.0 beschrieben. Damit verknüpft sich auch die Vorstellung, emissionsarme Produktionsverfahren und dezentrale industrielle Fertigungen wieder verstärkt im städtischen Umfeld anzusiedeln. Die schon seit Jahren nicht nur bei Stadtplanern und Architekten geforderte Durchmischung unterschiedlichster Nutzungen in Stadtquartieren erfährt so neue Impulse und Herausforderungen. Mit der Teilnahme am diesjährigen Wettbewerbsverfahren des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft wollen wir uns dieser Tendenz zur
urbanen Produktion mit der Entwicklung eines städtischen Quartiers widmen. Exemplarisch sind stadträumliche Strukturen, Freiräume und Bausteine zu entwickeln, die das Miteinander von Produktion, Dienstleistung, Handel und Wohnen ermöglichen. Ergänzende Einrichtungen für Gastronomie, Kultur und Freizeit sollen das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs von Offenbach zu einem zukunftsweisenden Quartier 4.0
transformieren.
 
Der Entwurf 'netzWERK Ostbahnhof' von Marie Haibt und Jan-Timo Ort wurde beim diesjährigen Architekturwettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft mit dem ersten Preis ausgezeichnet.
Der zweite Preis ging an die Arbeit 'InBalance - Stadtraum, Nachbarschaft, Alltag - Zukunft' von Yvonne Relet und Henriette Commichau. Eine von drei Anerkennungen erzielte das Projekt 'Modul 4.0' von Florian Burkhard und David Meurer.
 
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft lobt jedes Jahr einen studentischen Wettbewerb zu unterschiedlichen Fragestellungen aus. Thema des diesjährigen Wettbewerbs war die Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhof-Areals in Offenburg unter dem Stichwort 'Quartier 4.0' - mit dem Ziel digitale und damit immissionsarme Produktionsstätten mit Wohnnutzungen zu mischen.
 
Die drei ausgezeichneten Arbeiten wurden vom SI und IRGE in Kooperation betreut.
 
ARBEITEN

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